IB Additive für effektives Pulverhandling

Pulverhandling

“Dann drucken wir uns eben ein Produkt””. Mit dem Siegeszug der additiven Fertigung in der industriellen Fertigung steigt der Stellenwert von vollautomatisiertem Pulverhandling und der Versorgung der 3D-Drucker mit Pulvern aus unterschiedlichen Metallarten, Legierungen oder Kunststoffmischungen. IB Verfahrenstechnik ist eine Marke der Piab Additive GmbH und sorgt mit ihren Lösungen zur Qualitätssicherung und Handling (Peripherie) für maximale Versorgungssicherheit und Produktqualität im Pulverbettverfahren.

Pulvermanagementsysteme von IB Verfahrenstechnik

Unsere Systeme decken das Pulverhandling für den gesamten 3D Druckprozess ab – vom Befüllen der 3D-Drucker mit Metallpulver über die präzise Sieb- oder Trichterabfüllung bis hin zur Rückgewinnung des Pulvers aus dem Drucker. Unsere Anlagen sind so flexibel konzipiert, dass sie sich mit allen etablierten Drucksystemen kombinieren lassen. Das schafft die notwendige Freiheit, additive Produktionsanlagen ohne Limits wirklich maßgeschneidert zu konzipieren.

Wie funktioniert das Recycling von Pulver im 3D Druck?

Der 3D Druckprozess macht sich den Pulverkreislauf zunutze und sorgt so für maximale Materialeffizienz und minimale Abfälle. Dies geschieht in mehreren Schritten:

Pulverrückgewinnung

Nach dem Druckvorgang wird das unbenutzte Pulver aus dem Bauraum gesammelt. Bei Technologien wie dem Selektiven Lasersintern (SLS) kann ein Großteil des nicht versinterten Pulvers wiederverwendet werden. Zuvor muss es jedoch aufbereitet werden.

Pulveraufbereitung

Für die Pulveraufbereitung der feinen Pulverwerkstoffe im 3D Druck hat sich das Ultraschallsieben als effizienteste Form der Schutzsiebung etabliert. Damit werden hohe Siebdurchsätze, eine optimale Trennschärfe und eine effiziente Abreinigung des Siebgewebes erziel. Darüber hinaus reduzieren die variierenden Ultraschallschwingungen den Reibungswiderstand zwischen Pulverkorn und dem Siebgewebe und entfernen das Steckkorn zuverlässig während des Siebprozesses.

Pulverförderung mit Vakuum

Der Vakuumförderer kommt als Bindeglied zwischen den einzelnen Stationen zum Einsatz und verbindet so Silos, Siebstationen oder Aufgabestationen mit dem 3D Drucker. So gelingt die präzise Zufuhr der richtigen Pulvermenge in den Drucker und die Rückführung von Alt- und Überlaufpulver nach dem Druckprozess.

Intertisierung zur Sicherung der Produktqualität und Explosionsschutz

Nur in geschlossenen Systemen lassen sich Pulver für die additiven Verfahren des 3D-Drucks sicher, sauber und prozessstabil fördern. Hierbei ist vor allem zu gewährleisten, dass sich die unterschiedlichen Pulverqualitäten und Pulverwerkstoffe nicht gegenseitig kontaminieren. Konkret handelt es sich dabei um neue Pulver sowie Alt- und Überlaufpulver.

Sicherheit steht bei uns an oberster Stelle. Unsere Systeme sind ATEX-zertifiziert, mit Inertgasspülung und Sauerstoffüberwachung ausgestattet und kontaminationsfreies Arbeiten designed. Unsere Systeme gewährleisten einen geschlossenen und sicheren Pulverkreislauf und Schutz vor Staubexplosionen.

Individuelle Anforderungen erfüllen mit IB Verfahrenstechnik

Sie können von uns erwarten, dass wir gute Maschinen bauen. Sie können von uns ebenfalls erwarten, dass wir daraus eine Gesamtlösung konzipieren, die perfekt zu Ihrer additiven Produktion passt. Deshalb verstehen wir uns vor allem als Systempartner für das Pulverhandling von Kunststoffpulvern und Metallpulvern für 3D-Drucker. Über die reine Technik hinaus zählt vor allem das Know-how unserer Mitarbeiter. Dieses bündeln wir in Dienstleistungen für Planung, Konzeption sowie die nahtlose Systemintegration in die Automatisierungstechnik unserer Kunden.